Wer etwas zu verkaufen hat oder andersherum auf der Suche nach etwas ist, wählt häufig den Weg der privaten Kleinanzeigen, die man online oder in verschiedenen Zeitungen aufgeben kann.
Auktionsplattformen im Internet erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auf diese Weise kann man als Käufer Angebote aus dem ganzen Land oder sogar über die Landesgrenzen hinaus einholen, und als Verkäufer erreicht man einen ebenso großen Kundenkreis. Geht es aber um Waren oder auch Dienstleistungen, die sich auf einen lokalen Bereich konzentrieren, ist es häufig sinnvoller, seine Suche bzw. sein Angebot mit Hilfe von lokalen Kleinanzeigen darzustellen. Diese kann man ebenfalls online aufgeben - auch die großen Auktionshäuser im Internet verfügen mittlerweile über einen Lokalteil - oder aber in hiesigen Zeitschriften. Dort werden sämtliche Angebote und Gesuche in entsprechenden Rubriken veröffentlicht. Es handelt sich nicht nur um materielle Dinge oder Dienstleistungen, sondern häufig auch um Gesuche, die Freizeitaktivitäten betreffen. So kann man per Kleinanzeige etwa einen Jogging-Partner, ein neues Bandmitglied oder den fehlenden Mitspieler für eine Kartenrunde finden. Private Kleinanzeigen sind meist kostenlos; für gewerbliche dagegen muss bezahlt werden.
Möchte man eine Kleinanzeige aufgeben, kann man dies entweder telefonisch oder per E-Mail tun. Die Anzeige muss eindeutig als privat gekennzeichnet sein; meist kann man diese Kennzeichnung mit einem Kreuz im entsprechenden Kästchen vornehmen. Die maximale Länge ist vorgegeben; man sollte also darauf achten, den Text kurz und prägnant zu halten, damit alle notwendigen Informationen in den wenigen Zeilen Platz haben. Anzeigen in Zeitungen werden häufig mit einem Chiffre-Code versehen. Antworten von Interessenten werden unter Angabe desselben an die Redaktion geschickt und an den Anbieter weitergeleitet. So wird ein optimaler Datenschutz gewährleistet. Im Internet kann man als Anbieter seine E-Mail-Adresse angeben oder sich über die jeweilige Plattform von Interessenten kontaktieren lassen. Persönliche Angaben wie Telefonnummern oder die genaue Adresse sollte man nicht öffentlich darstellen. Kleinanzeigen bleiben meist für eine vorab festgelegte Laufzeit im entsprechenden Medium erhalten, beispielsweise in einer Zeitung für eine oder mehrere Ausgaben, oder online für zwei bis vier Wochen. Der Erfolg der jeweiligen Suche oder des Angebots ist allerdings immer auch zu einem gewissen Teil Glückssache und entscheidet sich auch nach der Anzahl der Leser der Kleinanzeigen: München, Berlin und andere Großstädte bieten grundsätzlich ein größeres Publikum als Städte mit nur wenigen Einwohnern.